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Allgemein

Auch im Kindergarten brauchen wir ein paar Regeln und Abläufe, an die sich Kinder, Erzieher und Eltern halten müssen, damit das Zusammenleben gut funktioniert.

Dazu gehört ein geregelter Tagesablauf (s. Kiga/Krippe). Er gibt den Kindern Halt und Geborgenheit. Aus diesem Grund sorgen wir für einen festen Rahmen, der dem Tag Struktur verleiht und uns dennoch genug Raum für spontane Aktivitäten lässt. Daher bitten wir auch die Eltern, sich an die Bringe- und Abholzeiten zu halten, damit die Kinder nicht aus ihren Aktivitäten herausgerissen werden.

Zeiten

Öffnungszeiten:

            07.00 – 08.00 Uhr       Frühdienst

            08.00 – 16.00 Uhr       Reguläre Betreuungszeit

            16.00 – 16.30 Uhr       Spätdienst

8x im Jahr haben wir einen Studientag, d.h. die Kita bleibt an diesem Tag geschlossen und es gibt keine Notbetreuung. Das pädagogische Personal nutzt diese Tage zur Fortbildung.

Die Sommer Schließzeit orientiert sich an dem Werksurlaub (VW).

Alle Studientage und die Schliesszeiten werden den Eltern frühzeitig durch eine schriftliche Halbjahresplanung bekannt gegeben.

Pädagogisches Konzept

1.Religionspädagogik

Religionspädagogik in praktischer Form zu leben und zu erleben ist ein werteorientierter Bestandteil unserer Arbeit.

Vor den Mahlzeiten beten wir und einmal die Woche erzählen wir den Kindern die biblische Geschichte.

Der liebevolle Umgang mit den Kindern und der Kinder untereinander signalisiert: Sie sind geliebt und können mit allem Fröhlichen und allen Sorgen zu Gott kommen.

Wir feiern mit den Kindern christliche Feste und erklären ihnen deren Bedeutung.

Viermal im Jahr gestalten wir gemeinsam mit der Evangelischen Gemeinschaft in Gifhorn Familiengottesdienste. Sie werden speziell auf die Bedürfnisse von Familien mit kleinen Kindern ausgerichtet.

2. Musik

Bei uns in der Ev. Kita Bleiche wird viel musiziert.

Wir singen in den Kreisen viele verschiedene Lieder und auch unsere Tischgebete werden teilweise gesungen.

Außerdem setzen wir Instrumente wie die Trommel, die Klanghölzer oder auch die Triangel in der Musikpädagogik ein.

Singen trägt wesentlich zu einer positiven Sprachentwicklung bei. Die Kinder lernen spielerisch sich stimmlich auszuprobieren in Stimmhöhe, Stimmklang und Lautstärke. Durch den Einsatz ihrer Körperinstrumente wie die Füße und Hände bekommen sie zusätzlich ein Gefühl für Rhythmus und Bewegung.

3. Sprachentwicklung

Der Spracherwerb ist elementar für unser gesamtes Leben. Die sozialen Kontakte werden durch Sprache aufgenommen, gefördert und vertieft.

Im Alltag ist es uns wichtig die Aktivitäten der Kinder sprachlich zu begleiten. Durch immer wiederkehrende Sprachanlässe wird der Wortschatz der Kinder erweitert. Dadurch bekommen die Kinder mehr Freude an der Sprache und werden ermutigt Kontakt zu anderen Kindern und auch Erwachsenen aufzunehmen. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein.

In der Einrichtung haben wir eine Sprachbeauftragte, die sich regelmäßig zu unterschiedlichen sprachrelevanten Themen fortbildet.

4. Bewegung

Wir bewegen uns täglich auf unterschiedlichste Art und Weise durch und in der Kita. Neben der täglichen Bewegung auf dem Außengelände und bei Spaziergängen an der frischen Luft, gehen wir auch wöchentlich in die nahegelegene Turnhalle an der Bleiche.

Bewegungspädagogik sehen wir als einen wichtigen Bestandteil unserer Arbeit, weil wir dazu beitragen können, dass die Kinder gesund bleiben an Leib und Seele. Die motorischen Fähigkeiten werden kontinuierlich erweitert und der Körper lernt sich nach der Aktivität zu entspannen. Das verhilft den Kindern zu einer besseren ausdauernden Konzentration.

5. Lebenspraktischer Bereich

Konzeptionell fest verankert ist bei uns in der Kita auch der lebenspraktische Bereich. Uns ist es sehr wichtig die Kinder in ihrer Selbständigkeit zu fördern. So motivieren wir sie täglich zum eigenständigen An-u. Ausziehen, achten auf selbständiges Verhalten bei den Mahlzeiten wie z.B. das Brot schmieren und bei der Körperpflege (Hände waschen).

Durch die vielfältigen Unternehmungen wie Spaziergänge durch die Fußgängerzone und zum Schlosssee üben sich die Kinder im Umgang mit dem Straßenverkehr und das Einhalten von Regeln.

Obst, Gemüse und Eier kaufen wir meistens auf dem nahe gelegenen Markt ein. Die Kinder lernen: Woher kommen die Nahrungsmittel-wie bekommt man sie-wie bereitet man sie zu, um sie zu essen.

Zum Haus

Unser Haus bietet den Kindern in zwei Gruppenräumen die Möglichkeit kreativ zu werden, Gemeinschaft zu leben und sich auf eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise zu begeben.

Unsere klaren Strukturen laden die Kinder jeden Tag dazu ein und geben ihnen Sicherheit. Und wenn es uns drinnen zu eng wird, gehen wir raus.

Auf dem Außengelände können die Kids beim Schaukeln, Klettern, Rutschen, Bauen, über die Wiese flitzen, ihren Ideen und ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen.

Auf dem gepflasterten Weg neben dem Sandkasten fahren sie mit Bobby-car, Roller, Laufrad und Co um die Wette und probieren erste Verkehrsregeln aus.

Auf unserem Außengelände befinden sich auch Blumenrabatten, Sträucher und Bäume. Durch den täglichen Umgang mit der Natur lernen die Kinder Vieles über biologische Vorgänge, Pflege und Rücksichtnahme.

Wir vertiefen durch den Umgang mit der Natur auch unseren Grundansatz: „Gott hat uns eine wunderbare Welt geschaffen, lasst uns gemeinsam auf sie aufpassen.“